Samstag, 13. April 2013

Haruka und der Zauberspiegel

Einigen wird oben genannter Titel sicherlich nichts sagen, andere werden ihn besonders durch die Zeitschrift Animania kennen, welche ihn mehrfach empfahl. Es handelt sich hierbei um einen mittels CGI-Technik produzierten Anime-Film aus dem Hause Production I.G, der hierzulande bei Animaze erschienen ist.


Zum Inhalt:
Es dreht sich um die 16-jährige Haruka, die einen Handspiegel ihrer verstorbenen Mutter verloren hat. Wegen der Legende, dass Füchse verlorene Dinge einsammeln, macht sich Haruka auf den Weg zu einem Schrein um dort die Fuchgottheit anzubeten, in der Hoffnung, dass sie ihren Spiegel wiederbekommt. Kurz darauf beobachtet sie ein fuchsartiges Wesen, das ebenfalls zum Schrein geht. Sie folgt ihm und findet sich kurz darauf in einer anderen Welt wieder - die "Insel des Vergessens", die von sonderbaren Lebewesen bewohnt ist und in der alle von ihren Besitzern vergessene Dinge gesammelt werden. Auf der Suche nach dem Spiegel erwartet Haruka eine abenteuerliche Reise.

Normalerweise mag ich computeranimierte Filme nicht besonders. Doch als ich von diesem Film mehrfach las und ich mir die Trailer ansah, stand fest, dass ich ihn mir ansehen muss. Und ich kann sagen: Es hat sich gelohnt. Warme Farben, liebevoll gestaltete Hintergründe und Charaktere. Die Handlung an sich gefiel mir auch sehr gut. Anfangs von beiden Seiten skeptisch beäugt, entsteht eine Freundschaft zwischen Haruka und dem fuchsartigen Wesen Teo. Der Schluss war ebenfalls passend, da Haruka etwas gelernt zu haben schien. Was mir leider negativ auffiel, war der etwas leblos wirkende Gesichtsausdruck von Haruka, allerdings wurde im Making-Of auf die äußere Gestaltung Harukas hingewiesen und gesagt, dass man ihr jetziges Aussehen als beste Lösung empfand, da sie zu detailreich einfach nicht zum Rest des Films passte. Leider bekam man hierzulande mehr oder weniger nur durch Animania etwas von dem Film mit, dabei ist er meiner Meinung nach ein wunderbar zeitloser Film für jung und alt.

Von mir bekommt er 9 von 10 Kari-Punkten :)

Mittwoch, 3. April 2013

Steins;Gate

Nun kam ich endlich dazu, Steins;Gate zu beenden. "Leider", weil ich erst jetzt dazu kam.
Der Anime ist in 24 Folgen abgeschlossen und leider noch nicht auf deutsch erschienen.


Zum Inhalt:
Der Anime handelt von dem verrückten Wissenschaftler Rintarou Okabe, der nach einem seltsamen Vorfall in der Stadt die Neurowissenschaftlerin Kurisu Makise kennenlernt. Gemeinsam mit Mayuri und Itaru beginnen sie, sich mit Zeitreisen zu beschäftigen. So können sie mithilfe einer umgebauten Mikrowelle Nachrichten in die Vergangenheit senden, wodurch sich der Lauf der Gegenwart verändert. Schon bald ist die Organisation SERN auf ihren Fersen und die Ereignisse überschlagen sich...

Uff...der Anime gefiel mir besonders gut. Ich hatte bei den ersten Folgen zugegebenermaßen Einstiegsprobleme, da ich befürchtete, er sei zu physikalisch gestaltet. Doch er steigerte sich mit jeder Folge enorm. Zu Beginn denkt man sich bei den Charakteren nicht viel, doch ab dem Zeitpunkt, in dem Mayuri in Gefahr gerät, fesselte mich der Anime so sehr, dass ich die restlichen Folgen am Stück zu Ende sah. Man erfuhr mehr über die auftretenden Charaktere, so hat jeder seine eigene, eher traurige Geschichte mit Problemen. Die Wendung, die es in der Geschichte gab, ließ alles sehr dramatisch wirken, alles kämpft plötzlich gegen die Zeit und man muss sich beeilen, um die spätere Zukunft zu retten. Das hat mir besonders gefallen. Man konnte sehr gut erkennen, dass Zeitsprünge nicht nur Vorteile mit sich bringen. Die Aufmachung des Anime war toll, die Figuren hatten ihren eigenen Stil und die Farben wirkten harmonisch.
Da ich keine Anime dieser Art kenne, empfehle ich ihn gern weiter.

Ich gebe Steins;Gate 9,5 von 10 Kari-Punkten :)

Toradora!

Nach einer längeren Pause zwischendurch, beendete ich nun auch Toradora!. Der Anime ist in 25 Folgen und einer OVA (bzw. ein Special) abgeschlossen. Desweiteren gibt es eine Parodie des Anime. Leider ist er hierzulande noch nicht synchronisiert erschienen, ab April erscheint jedoch die Mangaversion auf Deutsch bei Egmont Manga.


Zum Inhalt:
Ryuuji, der das Aussehen seines Vaters vererbt bekommen hat und daher ziemlich grimmig aussieht, wird von vielen für einen Schläger gehalten, gemieden und hat dadurch nur wenig Freunde, obwohl er sehr umgänglich ist. Taiga, die noch mehr als Ryuuji gefürchtet wird, obwohl sie ziemlich klein ist, trifft am Anfang des neuen Schuljahres auf Ryuuji und schnell stellt sich heraus, dass beide in den besten Freund des jeweils anderen verliebt sind. Und so schließen sie sich zusammen, um sich gegenseitig zu verkuppeln.

Der Anime ist sehr gelungen, sowohl die Serie, als auch die OVA. Die Grafik ist farbenfroh und die Handlungspersonen sind sehr unterschiedlich gestaltet. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Anime keine einfache Liebesgeschichte ist, sondern sehr viel Humor beinhaltet. Es war auch amüsant anzusehen, dass die kleine Taiga den viel größeren Ryuuji herumkommandiert, und trotzdem wurde deutlich, dass sie auf der anderen Seite sehr einsam und traurig ist. Gegen Ende wurde der Anime ernster, was meiner Meinung nicht ganz zu Toradora! passte, doch der Schluss war harmonisch und passte mit den letzten Sätzen wieder voll ins Bild.

Ich gebe Toradora! 8 von 10 Kari-Punkten :)